Aktivitäten

Pfingstfahrt 2014

34 Jugendliche und 12 Betreuer der Jugendfeuerwehr Meerbusch machten sich auf den Weg in die Nähe von Emden. Nach einer leckeren Mahlzeit, die durch das Küchenteam Markus und Johannes Hilgers sowie Wolfgang Brockers mit viel Liebe vorbereitet worden war, wurden die die Zimmer bezogen. Durch die detaillierte Tourorganisation von Dr. Andreas Drexler wurden die passenden Betten schnell gefunden.

Am Samstag begann der Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, bei dem für jeden etwas dabei war. Gestärkt konnte die Truppe gen Emden aufbrechen, wo eine Hafenrundfahrt auf die Teilnehmer wartete. Die knapp einstündige Fahrt durch den Emdener Hafen war für alle interessant und das Wetter spielte auch mit. Im Anschluss wurden der Seenot-Rettungskreutzer Georg Breusing und das Feuerschiff Amrumbank besichtigt.

Danach hatten die Jungflorianer die Möglichkeit, Emden per Fahrrad zu erkunden. Um 15 Uhr stand die Besichtigung der Feuerwache Emden auf dem Programm. Nachdem Fahrzeughalle und Schlauchwaschanlage inspiziert worden waren, hatten alle die Möglichkeit mit der Drehleiter Emden aus der Luft zu bewundern. Mit einem abendlichen Fußball- oder Volleyballspiel wurden die angefutterten Pfunde wieder abtrainiert.

Am Sonntag war die Lagerolympiade angesagt. In 7er-Gruppen mussten verschiedene Aufgaben an 8 Stationen bewältigt werden. So musste z.B. ein Löschangriff simuliert werden. An jeder Station mussten auch Fragen aus dem Feld Allgemeinbildung beantwortet werden. Sportliche Aktivitäten wie Liegestütze, Situps, Hampelmannspringen usw. standen ebenso auf dem Programm, wie Geschicklichkeitsspiele, bei denen z.B. Bierdeckel auf eine aufgemalte Zielscheibe geworfen werden mussten. Auch das horizontale Stapeln von Wasserkästen gegen einen Baum forderte den Teamgeist und die Koordination. Ebenso wurde der Bereich Erste Hilfe mit einbezogen. Ein Druckverband musste angelegt und ein Parcours mittels Krankentrage bewältigt werden. Zum Abschluss musste jede Gruppe ein schwimmfähiges Objekt aus Papier bauen, das ein rohes Ei transportieren konnte und durch Windkraft angetrieben wurde. Hier wurde die Kreativität und Funktionalität bewertet. Als Resümee kann gesagt werden, dass sich alle Gruppen hervorragend schlugen und sich zwischen dem letzten und 1. Platz lediglich 12 Punkte Abstand befanden, also alle eigentlich gewonnen hatten.
Nach der Olympiade stand eine Kanufahren auf der Hauptwieke an. Mit 3 Personen wurden die Kanus besetzt. Was zu erwarten war, trat auch ein. Keine Crew kam ohne körperlichen Kontakt mit dem Wasser am Steg wieder an. Frisch geduscht ging es zum Abendessen. Danach folgten wieder die üblichen sportlichen Aktivitäten, bevor ein von Reinhard Neunzig aufgebautes Lagerfeuer den ereignisreichen Tag beendeten.

Schwimmen in der Friesentherme in Emden stand für den Montag auf dem Programm. Bei dem 3-stündigen Aufenthalt tobten alle nach Herzenslust, wobei das Equipment des Bades (riesige Schaumstoffschlangen) für die beste Stimmung sorgten. Nach dem Mittagessen stand wieder Kanufahren auf dem Programm. Die Küchencrew feuerte den Grill an und ein wiederum schöner Tag fand seinen Ausklang, während in der Heimat der Sturm Ela wütete. Eine wunderschöne Pfingstfahrt fand somit ihr Ende. Allen Jugendlichen, Betreuern und natürlich der Küchencrew ein herzliches Dankeschön. Das Wetter hatte super mitgespielt, so dass diese Tour allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.