2014

Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder

Büderich, den 08.08.2014

 

In der Nacht zum Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch um 0:27 Uhr zu einem Scheunenbrand auf die Schackumer Straße in Meerbusch Büderich gerufen.

Dort stand die Scheune eines Bauernhofes in Vollbrand. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war dichter Rauch und Flammen über dem Gebäude, das als Anbau zu einem Wohnhaus derzeit als Lagerräume einer Metzgerei genutzt wird, zu sehen.

 

Die Feuerwehr konzentrierte sich zu Beginn des Einsatzes darauf, durch eine Riegelstellung das unmittelbar angrenzende Wohnhaus vor einem Flammenübergriff zu schützen. Durch den Einsatz eines C-Rohres gelang es den Einsatzkräften, eine Brandausbreitung zu unterbinden und die bauliche Brandwand zw. Wohnhaus und Scheune zu kühlen.

 

Zusätzlich wurden über zwei Drehleitern Wenderohr mit einer Wasserabgabe von je 400 Litern in Stellung gebracht und somit der Brand schnell durch das bereits heruntergebrannte Dach gelöscht. Zu diesem Zeitpunkt war die Scheune bereits nahezu bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Vom Innenhof des landwirtschaftlichen Anwesens aus setzen die Freiwilligen Einsatzkräfte ein weiteres B-Rohr ein und löschte durch eine Toröffnung ins Innere der Scheune. Fast zeitgleich wurden auf diese Weise 1200 Liter Wasser in die Scheune gespritzt.

 

Nach rund 40 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und begann mit dem Leerräumen der Scheune um weitere Glutnester zu finden und abzulöschen. Mit einem Einreißhaken wurden die verbliebenen Dachpfannen aus Sicherheitsgründen vom Dach gezogen.

 

Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden in den Drehleitern und außerhalb des Gebäudes eingesetzt. Zweieinahalb Stunden nach der Alarmierung verließen die Einsatzkräfte die Einsatzstelle. Eine Brandwache wurde bis 4:30 Uhr eingerichtet. Im Verlauf des Freitagmorgens wurde die Einsatzstelle abermals auf letzte Brandnester durch die Tagesstaffel der Feuerwache kontrolliert. 

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen im Gefahrenbereich.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch war mit den Löschzügen aus Büderich und Lank-Latum sowie die Drehleiterbesatzung der Hauptamtlichen Feuerwache in Osterath im nächtlichen Einsatz. Vor Ort waren 40 Einsatzkräfte mit vier Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug und zwei Drehleitern aktiv an der Brandbekämpfung beteiligt.

Nach dem Schreinereibrand am Dienstag in Osterath war dies schon der zweite Großbrand für die Meerbuscher Wehr innerhalb von drei Tagen.

Mit dem Ende der Löscharbeiten waren die Brandursache und die Schadenshöhe noch unklar. Die Scheune wurde jedoch weitestgehend zerstört. Die umliegenden Gebäude auf dem Hof blieben unversehrt.