2016

Viel zu tun für die Feuerwehr

Meerbusch, den 11.09.2016

 

Gleich drei gemeldete Wohnungsbrände innerhalb von vier Stunden hielten die Feuerwehr Meerbusch am Sonntagnachmittag in Atem.

 

Um 12:20 erreichte die Feuerwehr die Meldung, dass in Osterath auf dem Balkon einer Wohnung in der Beethovenstraße ein Brand ausgebrochen sei. Für herbeigeeilten Kräfte der Löschzüge Osterath, Strümp, der hauptamtlichen Wache sowie des Rettungsdienstes bestätigte sich dieses, auf einem Balkon waren Teile der Einrichtung sowie weitere dort abgestellte Gegenstände aus für die Feuerwehr unbekannter Ursache in Brand geraten. Das Feuer drohte bereits über ein Fenster sowie einen Rolladenkasten in die Wohnung überzuschlagen, was durch den schnellen Einsatz eines Strahlrohrs verhindert werden konnte. Bereits wenige Minuten später war das Feuer gelöscht, die Einsatzkräfte demontierten noch eine Verkleidung, um evtl. noch vorhandene Glutnester aufzuspüren und drückten mittels eines Hochleistungslüfter den Brandrauch wieder aus der Wohnung. Ein Bewohner wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Die 27 Einsatzkräfte konnten nach einer Stunde wieder die Gerätehäuser anfahren.

 

Um 15:25 dann der zweite Alarm. Aus einer Wohnungtür auf der Moerser Str. drang Brandrauch in den Hausflur. Bei diesem Einsatz waren neben der erneut alarmierten hauptamtlichen Wache und dem Rettungsdienst nun die Löschzüge Büderich und Lank im Einsatz. Nachdem sich die Einsatzkräfte Zugang über den Balkon verschafft hatten, fanden sie glücklicherweise keine Personen in der Wohnung vor. Der Rauch entstand durch einen Kochtopf mit Essen auf einer eingeschalteten Herdplatte. Glücklich ebenfalls der Umstand, dass der Brand zeitnah entdeckt und der Feuerwehr gemeldet wurde, so dass kein größerer Schaden entstand. Die Maßnahmen der 25 herbeigeeilten Feuerwehrkräfte konnten sich daher auf das Lüften der Wohnung beschränken.

 

Erneut in Osterath sorgte bei aufmerksamen Nachbarn um 16:30 ein piepsender Rauchmelder für die Befürchtung, dass in einer Wohnung im ersten Obergeschoss "An der Rheinbahn" ein Feuer ausgebrochen sein könnte. Erneut rückten die Löschzüge Osterath, Strümp, die hauptamtlichen Wache sowie der Rettungsdienst aus. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte die Wohnung verschlossen vor, konnten sich jedoch durch den Einsatz einer Leiter über ein gekipptes Fenster gewaltfrei Zugang verschaffen. In der Wohnung wurde keine Person angetroffen, auch Rauch oder Feuer wurden nicht festgestellt, so dass die Wohnung wieder verschlossen wurde ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen. Dieser Einsatz hatte insgesamt 31 Feuerwehrleute auf den Plan gerufen.

 

Zusätzlich kümmerten sich die Kameraden des Löschzugs Büderich noch um eine auf der Moerser Straße aufgefundene, verletzte Katze, welche mit einem Fahrzeug zur Tierklinik gebracht wurde.